Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Investment Kennzahlen
Erklärungen zum Unternehmensprofil und Zinssatz – inkl. Renditerechner.Beschreibung
Beschreibung
Kurzbeschreibung
Aus Abwärme wird Strom – nur noch ein Schritt zum PowerQube Mikro-Energiekraftwerk
Ein Drittel der industriell eingesetzten Energie geht als Abwärme verloren. Das ist mehr als 11 % des gesamten deutschen Energiebedarfs. 70 % davon im niedrigeren Temperaturbereich (100 - 200 °C). Ein unerschlossenes Potenzial von mehr als 100 TWh mit einem Marktvolumen von 3,5 Milliarden Euro allein in der EU.
Europa braucht Lösungen für sauberen, dezentralen Strom – um Klimaziele zu erreichen, unabhängig zu werden und Energie direkt dort zu erzeugen, wo sie entsteht.
Dafür haben wir den PowerQube entwickelt: Ein Mikro-Energiekraftwerk, das ungenutzte Prozesswärme direkt vor Ort skalierbar und effizient in sauberen Strom umwandelt. Hoch wirtschaftlich, dezentral und mit deutlicher CO₂‑Reduktion.
Der PowerQube basiert auf dem Organic Rankine Cycle (ORC)-Verfahren, das durch den Einsatz eines innovativen Arbeitsmediums den Antrieb einer Turbine und damit die Stromproduktion bereits bei niedrigeren Temperaturen als bei der Verdampfung von Wasser ermöglicht. Er ist kompakt und einfach in bestehende Infrastrukturen integrierbar. Gleichzeitig lässt er sich in großen Stückzahlen fertigen, schnell skalieren und ist wegen der kurzen Amortisationszeit attraktiv.
Jedes kleine 20 Kilowatt PowerQube-Modul erzeugt bis zu 180.000 kWh Strom aus Abwärme und vermeidet bis zu 75 Tonnen CO2 pro Jahr.
Bereits heute liegen nachweislich Pilotzusagen und Interessenbekundungen für über 100 PowerQubes aus verschiedensten Industriezweigen vor – von Glas, Keramik und Papier bis hin zu Chemie, Kunststoff, Metall- und Lebensmittelverarbeitung. Durch die gesetzliche Abwärmenutzungspflicht besteht ein riesiges Potenzial für SOOMIQ.
Gemeinsam mit starken Entwicklungspartnern wie Fraunhofer UMSICHT und FRINTEC haben wir das Engineering erfolgreich abgeschlossen. Im aktuell anstehenden letzten Schritt vor der Markteinführung wird die seriennahe Demo-Anlage am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) aufgebaut, getestet und optimiert. Innerhalb von 6 Monaten nach Finanzierung wird sie für den Einsatz bei mehreren committeten Pilotkunden bereit sein. Der Vertrag zwischen SOOMIQ und dem KIT ist bereits unterzeichnet.
Wir suchen nun nach Kapital, um jetzt den letzten Schritt am KIT schnell umsetzen zu können, weil unsere Kunden dringend auf unsere Lösung warten und mit PowerQube bald ihre ungenutzte Abwärme sinnvoll verwenden und eine Menge an Energiekosten und CO2 einsparen können.
Team

Stefan Graber, Geschäftsführer
CEO
Justin Moldovan
B.Eng. Technik
Prof. Dr. Marcus Rieker
F&E, Technologiebeurteilung
Produkt und Kundennutzen
Das SOOMIQ PowerQube Mikro-Energiekraftwerk ist ein kompaktes Modul für den Einsatz bei KMU und Industrieunternehmen auf Basis des Organic Rankine Cycle (ORC).

Der PowerQube in 3D und Realgröße - Einfach ausprobieren
Es wandelt bislang ungenutzte industrielle Abwärme – beispielsweise aus Abgas- und Abluftströmen – direkt in elektrische Energie um, die sofort im Unternehmen wieder für weitere Anwendungen genutzt werden kann.
Aus dieser sonst verlorenen Prozesswärme können bis zu 20 kW elektrischer Nettostrom erzeugt werden. Abhängig von den jährlichen Betriebsstunden entspricht dies einer Stromproduktion von bis zu 180 MWh pro Jahr. Damit könnte ein durchschnittliches E-Auto über 1 Million Kilometer weit fahren. Nach den Berechnungsfaktoren der KfW ergibt sich daraus ein CO2-Einsparpotenzial von bis zu 75 Tonnen pro Jahr.
Zusätzlich kann anfallende Abwärme auch in einem thermischen Speicher (TES) zwischengespeichert werden und später mit dem PowerQube-System in Strom umgewandelt werden.
Innovation und Technologie
SOOMIQ hat mit PowerQube ein kompaktes ORC-System entwickelt, das industrielle Abwärme bereits ab 110 °C effizient in Strom umwandelt in der Leistungsklasse bis 20 kW elektrischen Output.
Wie funktioniert‘s?
Der SOOMIQ PowerQube basiert auf dem Organic Rankine Cycle (ORC), einem bewährten Kreisprozess zur effizienten Stromerzeugung aus Wärmeenergie.
Die Energie des Abgases bzw. der Abluft wird direkt in einem Wärmeübertrager (Verdampfer) auf ein zertifiziertes Arbeitsmedium übertragen – ohne zusätzlichen thermischen Zwischenkreislauf. Dieses Medium verdampft unter Wärmeeinwirkung, baut Dampfdruck auf und treibt so eine getriebelose Mikroturbine mit integriertem Generator an, wodurch elektrischer Strom erzeugt wird. Anschließend strömt der Dampf in den Kondensator, wird dort mit Umgebungsluft abgekühlt, kondensiert und kehrt als flüssiges Arbeitsmedium in den Kreislauf zurück.
Beim PowerQube ORC-System wird bewusst auf einen zweiten Wärmeübertragerkreislauf mit Thermoöl zwischen Abgasquelle und Arbeitsmedium verzichtet, was ein vereinfachtes Anlagendesign und einen höheren thermischen Wirkungsgrad ermöglicht. Die direkte Abwärmenutzung stellt dabei eine Innovation dar, die in dieser Form bislang bei ORC?Systemen am Markt nicht zu finden ist. Dieses innovative Design erlaubt eine besonders kompakte Bauweise und schafft damit die Voraussetzung für ein kostengünstiges, kleines ORC-System (2,1m x 1,9m x 1,3m) für Temperaturbereiche bis 200 °C.
Ein sehr innovatives Arbeitsmedium wurde von SOOMIQ und Fraunhofer UMSICHT aus einer Vielzahl analysierter Kältemittel ausgewählt. Entscheidend war die perfekte Abstimmung auf den Kreisprozess, den Temperaturbereich von 110 bis 200 °C und die Anforderungen des Turbinengenerators sowie die höchste Sicherheitsklasse (nicht brennbar, nicht giftig) kombiniert mit exzellenter Umweltverträglichkeit durch ein sehr niedriges Treibhausgaspotenzial (GWP) und kein Ozonabbaupotenzial (ODP) und damit sehr zukunftsfähig. Auch wirtschaftliche Aspekte wie Fluidepreis und Liefersicherheit waren für die Auswahl dieses Fluids wichtig.
Markt und Zielgruppe
Abwärmenutzung ist ein 70 Milliarden US-Dollar Weltmarkt mit Wachstumsraten von 7,5 % pro Jahr, bei dem Deutschland mit 11 % ganz vorne mit dabei ist. Unternehmen in der EU haben aktuell die meiste Abwärme weltweit. Mittelfristig wird Asien zum größten Markt für Abwärmenutzung. Aber auch die USA werden durch niedrigere Energiepreise und den Investitionsförderungen energieintensive Industrien anziehen und damit ein großes Potenzial für Abwärmenutzungstechnologien bieten.
Für SOOMIQ mit dem 20 kWel PowerQube ORC-System ist zu Beginn Deutschland, gefolgt von der EU der wichtigste Absatzmarkt. Ein 100 TWh-Markt an nicht genutzter Abwärme im Temperaturbereich unter 200 Grad mit einem hohen CO2-Einsparpotenzial und einem Marktvolumen in der EU und UK von 3,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Umsatzpotenzial von über 17,2 Milliarden Euro im Niedertemperaturbereich. Das entspräche bei Serienfertigung einem Absatzpotenzial von über 40.000 PowerQubes in der EU bzw. knapp 9.000 Modulen in Deutschland.
In den nächsten Entwicklungsschritten wird SOOMIQ auch Lösungen für höhere Temperaturen und komplexere Abgasqualitäten anbieten, was zusätzliches Umsatzpotenzial bietet.
Die Hersteller von Metallen, Chemie, Glas/Keramik, Papier und Lebensmittel/Futtermittel benötigen die meiste Prozesswärme und haben die größten Potenziale an ungenutzter Abwärme und weisen oft ungenutzte Abwärme im Bereich von 100 – 200 °C auf, insbesondere die Papierindustrie, Hersteller von Sanitär- oder technischer Keramik und der Lebensmittelbereich - überall dort, wo es um Trocknungsprozesse geht. Geographisch entsteht die meiste industrielle Abwärme innerhalb der EU in Deutschland und Benelux. Norditalien und Polen sind weitere Schwerpunkte. In Skandinavien dominiert die Papierindustrie.
Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale
Wettbewerb zu anderen ORC-Herstellern: Die meisten ORC-Anlagenhersteller bieten große Systeme mit hohem Abwärmebedarf an. In vielen Industriebetrieben fehlen jedoch ausreichend große Wärmequellen, sodass die Verstromung mit überdimensionierten Anlagen nicht möglich ist.
Andere Wettbewerber im Leistungsbereich von etwa 20 kWel konzentrieren sich überwiegend auf die Verstromung von Biomasse oder Biogas bei höheren Temperaturen. Die meisten dieser Systeme nutzen zudem einen zweiten Zwischenkreislauf mit Thermoöl oder Wasser, wodurch zusätzliche Effizienzverluste entstehen.
Der PowerQube ist derzeit die einzige ORC-Anlage in der unteren Leistungsklasse, die speziell für die Verstromung industrieller Abwärme aus Abgasen im Temperaturbereich von 110–150 °C entwickelt wurde.
„Es gibt keine anderen Lösungen am Markt. Deshalb haben wir SOOMIQ kontaktiert“, so der technische Leiter eines Marktführers im Bereich Verarbeitung von Trockenfrüchten.
Unsere direkten Wettbewerber haben sich bei ihren 20 kW ORC‘s auf den Biomasse-Bereich fokussiert und benötigen einen zweiten flüssigkeitsbasierten Kreisprozess.
Der viel größere Industriesektor wurde von diesen nicht erschlossen, was für SOOMIQ mit der direkten Nutzung von Industrie-Abwärme eine hervorragende Chance eröffnet.
Alleinstellungsmerkmal:
Der SOOMIQ PowerQube kann gasförmige Abgasquellen bereits ab einer Temperatur von 110 °C zur Stromerzeugung nutzen. Für die Erzeugung von 20 kWel werden dabei etwa 300 kW thermische Energie im Prozess benötigt.
Bewusst wurde auf einen zweiten Wärmeübertragerkreislauf verzichtet, sodass die Abwärme direkt genutzt werden kann. Dadurch wird ein vereinfachtes Anlagendesign sowie ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht. Dieses innovative Konzept ermöglicht zudem eine besonders kompakte Bauweise (2,1 m × 1,9 m × 1,3 m).
Das im PowerQube eingesetzte Arbeitsmedium wurde unter besonderer Berücksichtigung von Sicherheit und Uweltverträglichkeit ausgewählt. Es entspricht der höchsten Sicherheitsklasse (nicht brennbar, nicht giftig) und zeichnet sich gleichzeitig durch ein sehr niedriges Treibhausgaspotenzial (GWP) sowie kein Ozonabbaupotenzial (ODP) aus.
Geschäftsmodell und Vertrieb
Mit dem PowerQube wird eine Marktführerschaft im Segment kleiner Abwärmeverstromungssysteme durch konsequente Skalierung auf hohe Stückzahlen angestrebt. Entscheidend dabei ist, dass sowohl der Verkaufspreis als auch die Einkaufspreise der Einzelkomponenten mit steigender Stückzahl sinken, was auch mit einem wachsenden Anteil eigenentwickelter und selbst produzierter Komponenten erfolgt, bei der der Wertschöpfungsanteil für SOOMIQ steigt. Dadurch wird der PowerQube für Kunden und insbesondere für Kontraktoren durch deutlich kürzere Amortisationszeiten noch attraktiver.
Neben den Einnahmen aus dem direkten Verkauf von PowerQube-Modulen und PowerQube Komplettanlagen an Unternehmen und indirekt über Vertriebs- und Finanzierungspartner erzielen wir mit größer werdender Installationsbasis stetig steigende wiederkehrende Erträge aus Monitoring- und Optimierungs-Services, die von anfänglich 9 % des Umsatzes nach 5 Jahren auf 26 % steigen.
Die kurze Amortisationszeit von um die drei Jahre bei großen Stückzahlen ist nicht nur für Kunden interessant, sondern auch sehr attraktiv für Leasinggesellschaften, Finanzierungspartner und Kontraktoren, um PowerQube-Anlagen zu finanzieren oder im Rahmen von Energieeinspar-Contracting-Modellen anzubieten.
Aktuelle Aussagen von interessierten Finanzierungspartner:
„… wir finden ihren case sehr spannend und sehen großes Potenzial in unserem Kundenkreis, vor allem bei der Projektfinanzierung in der wärmeintensiven Industrie. Wir könnten ihre PowerQubes vertreiben und hochwertige Leads beschaffen und auch investieren, sobald SOOMIQ über erste Kundenumsätze verfügt“. vent.io, Venture Capital-Tochter von Deutscher Leasing (Sparkassen-Gruppe), der größten europäischen Anlagen-Leasing-Gesellschaft
„SOLAS CAPITAL ist sehr interessiert, den Kunden von SOOMIQ Finanzierung für PowerQube-Anlagen im Rahmen von Contracting- und anderen Finanzierungsmodellen (asset-backed private credit) anzubieten“. SOLAS CAPITAL, Schweiz, Finanzierung von Energieeinspar- Investitionen für Unternehmen
Der Vertrieb wird im Zeitraum 2026/2027 primär direkt mit bestehenden und neuen Kunden mit Abwärmepotenzial, über „unsere“ Lieferanten von Komponenten wie der Pumpe, der Turbine und anderer Bauteile der PowerQube und über das Karlsruher Institut für Technologie, das bereits mit interessierten Industrieunternehmen in Karlsruhe und Umgebung für einen Einsatz der PowerQube und für die Kooperation bei Forschungsprojekten zusammen mit SOOMIQ, im Austausch ist, erfolgen. Ebenfalls haben bereits große Engineering-Unternehmen, die ganze Fabriken planen und eine Vielzahl von Industrie-Kunden betreuen, Interesse an der Integration von PowerQube-Modulen bei ihren Kunden gezeigt, sobald die PowerQube marktreif ist, was im Jahr 2027 der Fall ist.
Ab 2028 erfolgt der Ausbau zu einer echten Multi-Channel-Strategie. Zusätzliche Vertriebskanäle sind dann Energieberater, EVU (Energieversorgungsunternehmen) sowie Kontraktoren. Hier wird PowerQube gezielt im Rahmen von Energieeinspar-Contracting eingesetzt und die gesetzliche Abwärmenutzungspflicht als zusätzlicher „Booster“ genutzt. Ebenso werden Anlagen- und Maschinenbauer als Kanal erschlossen, indem PowerQube als integriertes „Bundle“ zusammen mit deren eigenen Anlagen wie Härteanlagen, Brenn- und Trocknungsöfen, Nachverbrennungsanlagen, Papiermaschinen oder Dampfkesseln als Energieeffizienz-Tool angeboten wird.
Geografisch liegt der Fokus zunächst auf den D-A-CH-Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz). Anschließend wird die Expansion auf die EU + UK, die Türkei sowie ausgewählte asiatische Märkte angegangen.
Bisherige Erfolge
Das komplette Basic- und Detail-Engineering wurde im März 2025 in enger Zusammenarbeit mit unseren F&E- und Engineering-Partnern – darunter Fraunhofer UMSICHT, FRINTEC und Lauterbach Verfahrenstechnik – sowie unseren Komponentenherstellern DEPRAG und Kühner Wärmetauscher erfolgreich abgeschlossen. Sämtliche Komponenten und die Sensorik des PowerQube wurden definiert und dokumentiert. Die gesamte Engineering-Phase ist finanziert.
Für den Aufbau der Testanlage am Standort des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) konnte das KIT als Partner gewonnen werden. Die entsprechenden Verträge für die Durchführung der Testphase sind bereits unterzeichnet. Die Preisangebote inklusive Lieferzeiten für die wesentlichen Komponenten und Montageleistungen liegen vor, so dass sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan feststeht und der Abschluss der Testkampagne innerhalb von 6 Monaten nach Bestellung der Komponenten realisiert werden kann.
Meilensteine:
- 2021/2022: Industriebesuche aus allen Branchen zur Identifikation von Anwendungsfällen und zur Produktfindung
- 2021/2021: erfolgreiche Finanzierungsrunde über FunderNation für den Unternehmensaufbau und die Finanzierung des Basic Engineerings zusammen mit Fraunhofer UMSICHT (Auftragsforschung)
- Q4 2022: Prozessauslegung und Simulation in Zusammenarbeit mit Fraunhofer UMSICHT
- 2023/24: Finanzierung finales Basic Engineering und Detail Engineering über weitere digitale Finanzierungsrunde über FunderNation und zusätzlich über Wandeldarlehen
- 2024: Abschluss des Basic Engineering
- Q1 2025: Abschluss des Detail Engineering in Zusammenarbeit mit F&E- und Engineering-Partnern wie Fraunhofer UMSICHT, FRINTEC und Lauterbach sowie den Komponentenherstellern DEPRAG und Kühner Wärmetauscher
- Q1 2025: Auswahl und Dokumentation sämtlicher Komponenten und der Sensorik des PowerQube einschließlich Preise und Lieferzeiten
- Q3 2025: Vertragsabschluss mit dem KIT als Partner für den Aufbau der Anlage und die Durchführung der Testphase
- Q3 2025: Abschluss der Aufstellungs- und Rohrleitungsplanung für den Versuchsstandort am KIT
Sobald die PowerQube-Anlage als Demo-Anlage präsentiert werden kann und für nachfolgende Pilotinstallation eingesetzt werden kann, gibt es von vielen interessierten Unternehmen ein großes Interesse an Pilotinstallationen und Bestellungen. Nachfolgend eine kleine Auswahl an vorhandenen und belegbaren Aussagen von namhaften Unternehmen für den Einsatz und der Finanzierung von PowerQube-Systemen.
Belegbare Aussagen von interessierten Kunden und Vertriebspartnern (Auswahl):
„Wir sind sehr zuversichtlich, mit Ihnen ein Pilotprojekt zu starten, da wir im Moment eine Menge ungenutzter Energie zum Kamin „hinausblasen“. Mondi Inncoat, Werk Raubling, Anwendung: Trocknung von Transferfolien auf Papierbasis
„… sehr interessiert an neuen Technologien und könnten sich den Einsatz vorerst an einer Papiermaschine vorstellen (später dann skalierbar auch mehr)“. Fripa Hygienepapier, Miltenberg, Pilotanlage an Papiermaschine (PM 7)
„Obwohl das PowerQube ORC-System sich noch in der Entwicklungsphase befindet, haben wir Interesse für die Implementierung einer ORC-Anlage in unserem Werk“. EMS Chemie, Werk Dormat, Schweiz, Abwärme aus verschiedenen Prozessen der Polymer- und Spezialchemikalienproduktion
“…wenn wir einen Prototyp haben, den man im Umfeld der Chemieproduktion testen kann, sind wir sehr an Ihrer Lösung interessiert.“ BASF, Werk Ludwigshafen, Abwärme aus verschiedenen chemischen Prozessen
„… sie hätten am liebsten eine erste Pilotinstallation, damit sie dies auch für andere Werke von Geberit testen können“. Vor allem für deren Werke in Polen von Interesse. Geberit, Schweiz, Abwärme der Tunnelöfen für die Keramikproduktion
„Im Rahmen des Projekts Green Technology sind wir laufend auf der Suche nach innovativen Technologien, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren bzw. Energiesparmaßnahmen umzusetzen.“ Daimler Truck, Werk Rastatt (Pilotofen von insgesamt 17 Härteöfen im Werk Rastatt wurde für PowerQube Pilotinstallation ausgewählt)
… dass sie viele für unsere Abwärmetemperaturen geeignete Kunden und sie großes Interesse an Kooperation mit uns haben“. AMR Engineering, Generalunternehmen für Industrieanlagen (Chemie, Kraftwerke)
„… wir haben Interesse, die PowerQube bei unseren Kundenprojekten zu installieren … und dass wir ihnen mitteilen sollen, sobald die PowerQube serienreif ist“. Gammel Engineering, Engineering-Firma mit Schwerpunkt Industrie und Molkereien
Ziele und Kapitalverwendung
Nachdem das komplette Engineering der PowerQube Anlage bestehend aus ORC-Modul mit Schaltschrank, Wärmetauscher und Lufkühler zusammen mit den erfahrensten Partnern in Deutschland abgeschlossen wurde, soll die seriennahe Demonstrationsanlage am KIT aufgebaut und die Testkampagne durchgeführt werden. Dafür besteht ein Kapitalbedarf von insgesamt 500.000 €.
Der größte Teil davon wird für die Komponenten der Anlage, wie Turbine, Pumpe, Wärmetauscher, Kondensator, Gehäuse, Verrohrung, Behälter, Ventile oder Sensoren benötigt, einmalige Kosten für die Demo-Anlage fallen für die Programmierung des Schaltschranks, für das Gestell des Luftkühlers, den Container und für Montagearbeiten inklusive TÜV-Abnahme an.
Top Gründe für eine Investition
Nachhaltiges Investment: Dekarbonisierung und Energieunabhängigkeit
- Unser Klima-Impact: jedes kleine 20 kW PowerQube-Modul kann jährlich bis zu 75 Tonnen CO2 vermeiden und somit eine große Menge an Energiekosten einsparen, die ansonsten anfallen und erhebliche Kosten verursachen.
- Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verpflichtet Unternehmen mit einem jährlichen Energieverbrauch von mehr als 2,5 GWh, Abwärme zu nutzen. Abwärmepotenziale müssen über eine Online-Plattform beim BAFA gemeldet werden, was schon über 3.000 Firmen gemacht haben. Dies ist zudem eine wertvolle Informationsquelle für SOOMIQ, um gezielt geeigneten Unternehmen unsere Lösung vorzustellen.
- Deutschland ist auf Energieimporte aus dem Ausland angewiesen: Der Anteil der Nettoimporte am Energieverbrauch belief sich laut Eurostat 2024 auf 67 %. Die Energieimportabhängigkeit der EU insgesamt betrug 57 %, womit die Europäische Union mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs durch Einfuhren deckt. Die Nutzung vorhandener Abwärmepotenziale gewinnt in Zeiten geopolitischer Krisen und der Abhängigkeit Europas von Regionen außerhalb Europas zunehmend an Bedeutung. Um eine weitergehende Energiesicherheit zu gewährleisten und eine fortschreitende Dekarbonisierung zu erreichen, sind in diesem Bereich innovative Lösungen erforderlich.
Echte technologische Innovation
- Es gibt bisher keine ORC-Systeme mit kompakter Einbaugröße und günstigen Investitionskosten, die für die Verstromung von Abwärmetemperaturen im niedrigeren Temperaturbereich und für geringere Abwärmemengen geeignet sind.
- Entwicklung mit sehr erfahrenen Partnern im Bereich Energie- und Verfahrenstechnik und speziell Organic Rankine Cycle wie FRINTEC Engineering (Referenzkunden u.a. Evonik, Heidelberg Materials, Röhm), Karlsruher Institut für Technologie, Fraunhofer UMSICHT, DEPRAG (Turbine) und namhaften Herstellern von Wärmeübertragern.
Perfekter Zeitpunkt: Committete Pilotkunden, konkretes Kundeninteresse und Marktpotenzial
- Namhafte Pilotkunden aus verschiedenen Industrien (Papier, technische Keramik, Wärmebehandlung) und mit unterschiedlichen Abwärmequellen haben sich für Testinstallationen in ihren Werken committet und sind an einer Vielzahl weiterer PowerQubes in ihren Standorten interessiert.
- Konkretes Interesse für über 100 PowerQube-Systeme von Kunden aus Deutschland und Europa
- Kurze Amortisationszeiten von durchschnittlich 3 Jahren bei vielen interessierten Kunden. Bei großem CO2-Einspar-Effekt zusätzliche Bundesförderung von bis zu 45 % möglich.
- Großes Marktpotenzial von 3,3 Mrd. Euro in der EU im Abwärme- Temperaturbereich unter 200 °C (weltweit 17,2 Mrd. Euro).
Sehr attraktive Firmenbewertung von SOOMIQ
- Wir wollen unseren PowerQube möglichst schnell am Markt einführen und das große Interesse unserer vielen interessierten Unternehmenskunden schnellstmöglich erfüllen. Deshalb bieten wir aktuell eine sehr günstige Unternehmensbewertung von 1,5 Millionen Euro für ein Investment in SOOMIQ an. In der nach dem Vorhandensein der seriennahen Demo-Anlage am KIT folgenden Serie A-Finanzierungsrunde ist mit einem erheblich höherem Unternehmenswert zu rechnen. Nach aktuellen Vergleichen mit anderen Startups in unserem Technologiebereich und Unternehmensalter wird dabei eine aktuelle pre-money-valuation von ca. 6 Millionen Euro als realistisch angesehen (Quelle: Deutsche Business Angels Datenbank für early-stage startups AddedVal.io by startupdetector, Okt. 2025), was natürlich nicht garantiert werden kann.
Risikomanagement
Hardwareintensives Geschäftsmodell: Digitale Lösungen sind ein wichtiger Baustein der Klima- und Energiewende. Für die praktische Umsetzung, insbesondere bei der in Deutschland gesetzlich verpflichteten Abwärmenutzung, braucht es jedoch zusätzlich effiziente und einfach integrierbare Hardwarelösungen. Da PowerQube vor allem für niedrigere Temperaturen und kleinere Abwärmevolumen ausgelegt wurde, ist die Komplexität der Anlage wesentlich geringer als bei großen ORC-Anlagen für hohe Temperaturen und große Abwärmemengen. Daneben ist eine kleine Anlage sowohl von den Anschaffungs- und Finanzierungskosten als auch den Kosten für die Integration und die laufende Wartung wesentlich günstiger als eine große Anlage und dementsprechend schneller umsetzbar in der Investitionsentscheidung als auch Installation. Zudem werden mit stetig steigender Installationsbasis die Einnahmen aus Monitoring- und Optimierungs-Services einen zunehmend höheren wiederkehrenden Anteil ausmachen.
Abhängigkeit von Komponentenlieferanten: Der Kreisprozess des PowerQube-Systems wurde mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT, das seit langem sehr erfahren im Bereich ORC-Systeme ist, zusammen mit dem Hersteller der Turbine, der Firma DEPRAG, Chemours, dem Lieferanten des zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Arbeitsmediums, Lauterbach Verfahrenstechnik und Kühner Wärmetauscher ausgelegt. Alle ermittelten Daten für die optimale Auslegung der PowerQube sind in Händen von SOOMIQ. Somit können wesentliche Teile des PowerQube Systems von einer Vielzahl von Herstellern weltweit nach diesen Vorgaben ausgelegt und geliefert werden. Dies trifft vor allem auf die beiden kostenintensivsten Komponenten Luftkühler und Wärmetauscher zu, aber auch für Komponenten wie Schaltschrank oder Pumpe gibt es eine Reihe von möglichen Lieferanten, während die Turbine der Firma DEPRAG und das fluid der Firma Chemours für die jetzige erste Auslegung der PowerQube „gesetzt“ sind. DEPRAG mit einer sehr hohen Fertigungstiefe und Zusage, auch mehrere tausend Turbinen pro Jahr fertigen zu können und zusammen mit SOOMIQ zukünftig auch eine „abgespeckte“ Turbine entwickeln zu können und Chemours als großer US-Konzern mit Produktionsstätten des Arbeitsmediums in West-Europa wurden deshalb u.a. als Lieferanten für die erste Auslegung der PowerQube mit Fokus auf niedrigere Temperaturen ausgewählt.
Bisher fehlender Patentschutz: Der ORC-Prozess stellt den Stand der Technik dar und ist als solcher nicht schutzfähig. Nach Aussagen von Fraunhofer UMSICHT liegt das Schutzrechtspotenzial in der konkreten thermischen und hydraulischen Integration des Wärmeübertragers in den Gesamtprozess, in der Regelungsstrategie für den stabilen Betrieb ohne Zwischenkreis sowie in der ausgelegten Systemkonfiguration. Mit dem KIT wurde vertraglich vereinbart, dass während der Phase des Aufbaus und der Testkampagne der PowerQube Demo-Anlage am KIT, die Rechte an Ergebnissen, die eine Erfindung sind, an SOOMIQ gegen eine Einmalzahlung im mittleren 4-stelligen Euro-Betrag übertragen werden, das KIT aber ein Nutzungsrecht für seine Forschung und Lehre behält. Bei weiteren zukünftigen Entwicklungen im Bereich Software, vor allem im Bereich Netzeinspeisung und Optimierungen der Fahrweise bei diskontinuierlichen Produktionsprozessen (Flex-ORC), aber auch bei Komponenten, z. B. Verringerung von Stoff-Ablagerungen in Wärmetauschern (aktuelle Mitwirkung von SOOMIQ bei IGF-Forschungsprojekt Uni Wuppertal) und bei zukünftigen Forschungsprojekten mit Instituten und Universitäten (Interesse vom KIT und der Uni Bayreuth) ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, entsprechende Schutzrechte für SOOMIQ zu generieren.
Abhängigkeit von Energiekosten und politischen gesetzlichen Rahmenbedingungen: Trotz mittlerweile wieder gesunkener Energiekosten für große Unternehmen, sind diese in Deutschland immer noch eine der höchsten weltweit. Globale Krisen, die sich sofort auf die Kosten für Energie auswirken, nehmen zu. In Deutschland kommen noch die enormen Kosten des Netzausbaus hinzu, um den Windstrom von Nord- nach West- und Süddeutschland zu transportieren, wo die größten Industrieansiedlungen und Stromverbraucher beheimatet sind. Weltweit nimmt die Nachfrage nach Strom durch sich entwickelnde Volkswirtschaften mit großem Bevölkerungsanteil und durch den Ausbau von Rechenzentren stark zu. Deshalb werden die Energiekosten und im Besonderen Strom teuer bleiben. Und eine der Möglichkeiten, Strom selbst zu produzieren und im eigenen Betrieb einzusetzen ist mit Hilfe der PowerQube ORC-Technik möglich. Anfallende Abwärme zu verstromen und nicht einfach „durchs Dach oder den Kamin“ entweichen zu lassen – und manchmal sogar mit zusätzlich eingesetzter Energie noch abzukühlen - ist eine gute Möglichkeit, Energiekosten zu senken. Dies hat die Politik mit dem Energieeffizienzgesetz und der Verpflichtung zur Abwärmenutzung erkannt. Immer mehr Länder weltweit realisieren, dass Abwärmenutzung einen wertvollen Beitrag zu mehr Klimaschutz und Senkung von Energiekosten leisten kann.
Hoher Systempreis zu Beginn: Die seriennahe PowerQube-Demonstrationsanlage am Karlsruher Institut für Technologie kostet rund 300.000 Euro. Als Einzelstück enthält sie neben der eigentlichen Technik auch einmalige Kosten für Software-Programmierung, Container, SOOMIQ-Gehäuse mit Sichtfenster, Gestell für den Luftkühler, Messinstrumente, Sensoren, Ventile und zusätzliche Montageservices.
Für die 0-Serie von 10 Anlagen kalkulieren wir aktuell mit einem Verkaufspreis von 250.000 Euro bei Herstellungskosten von knapp 200.000 Euro inklusive Schaltschrank, Wärmetauscher und Kondensator. Grundlage sind vorliegende Herstellerangebote für Einzelbestellungen bzw. bis zu 10 Stück. Für größere Stückzahlen liegen noch keine Angebote vor; unsere Abschätzung stützt sich hier zusätzlich auf die IZES-Studie und eigene Berechnungen. Ein Ziel-Systempreis von unter 100.000 Euro erscheint bei höheren Stückzahlen und mehr eigenentwickelten Komponenten realistisch.
Bei vielen Kunden liegt die Amortisationszeit bei einem Anlagenpreis von 100.000 Euro bei rund drei Jahren, bei 200.000 Euro entsprechend bei etwa sechs Jahren. Das ist für viele Unternehmen akzeptabel, auch wegen CO2-Reduktion, Nachhaltigkeit und Imageeffekten. Förderzuschüsse von bis zu 45 Prozent sowie Kosten für CO2-Zertifikate sind dabei noch nicht berücksichtigt. Da ORC-Anlagen typischerweise 15 bis 20 Jahre laufen, gilt ein positiver ROI nach 7,5 bis 10 Jahren als wirtschaftlich; bei den meisten unserer Kunden wird er deutlich früher erreicht.
Kleines Team: Statt früh ein großes internes Team aufzubauen, haben wir von Beginn an auf die Unterstützung erfahrener Partner gesetzt. Für die komplexe Auslegung des optimalen ORC-Kreisprozesses war Fraunhofer UMSICHT als Auftragsforschungsinstitut ein besonders wertvoller Partner, da dort bereits eigene ORC-Anlagen entwickelt wurden. Weitere wichtige Beiträge kamen von FRINTEC Engineering, DEPRAG und Kühner Wärmetauscher, die uns mit spezialisiertem Know-how und Simulationsprogrammen unterstützt haben. Deshalb sprechen wir bewusst von einem „erweiterten Team“.
Der Vorteil dieses Ansatzes lag in niedrigen eigenen Fixkosten während des Basic- und Detail Engineerings, sodass das verfügbare Kapital vor allem in die Entwicklung fließen konnte. Da das Engineering inzwischen abgeschlossen ist, wollen wir nach der Testkampagne am KIT unser Team gezielt für die Phase der Pilotinstallationen und Markteinführung erweitern. Dafür sehen wir gute Chancen, auch durch den Austausch mit interessierten Kooperations- und Vertriebspartnern sowie Netzwerkpartnern wie Umwelttechnik BW.
Über SOOMIQ
Die SOOMIQ GmbH ist seit 2021 in einem wissenschaftlich geprägten Umfeld tätig. Seine Anfänge hatte das Startup am Standort „Auf AEG“ in Nürnberg, in unmittelbarer Nähe zu renommierten Forschungseinrichtungen wie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT wurden dort das Basic und Detail Engineering erfolgreich abgeschlossen.
Seit Mitte 2025 hat SOOMIQ seinen Unternehmenssitz nach Karlsruhe in Baden-Württemberg verlegt, um bei den Testphasen des SOOMIQ PowerQubes ORC-Systems in unmittelbarer Nähe beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu sein.
Für die Umsetzung sowie die weiterführende wissenschaftliche Begleitung wurde bereits ein Kooperationsvertrag mit dem KIT, konkret mit dem Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES), unterzeichnet. Das KIT-ITES bringt dabei weitreichende Expertise in der ORC-Technik für Abwärmenutzung und für geothermische Anwendungen mit. Sehr vorteilhaft ist, dass dort eine 1 MW thermische Abwärmequelle aus vorherigen Testkampagnen zur Verfügung steht, die für die geplanten Tests des PowerQube-Demonstrators von zentraler Bedeutung ist. Ein detaillierter Aufstellungsplan für den Demonstrator ist bereits ausgearbeitet.
Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, sodass einer erfolgreichen Testphase nichts mehr im Wege steht. Namhafte interessierte Pilotkunden wie Daimler Truck, Mondi Papier, BASF oder Südstärke und viele weitere Unternehmen aus Deutschland, der EU und der Schweiz haben großes Interesse, das PowerQube System perspektivisch einzusetzen, nachdem die Demonstrationsanlage am KIT live ist.
FAQ
Die technische Entwicklung dauert schon sehr lange. Es besteht die Gefahr, dass es weiterhin sehr lange dauert und das Produkt nicht fertig wird.
Die Entwicklung einer neuartigen ORC-Anlage mit direkter Abwärmenutzung und kleinen Dimensionen ist Neuland, auch für unsere erfahrenen Entwicklungspartner, wie Fraunhofer UMSICHT gewesen, weshalb die bisherige Entwicklung länger gedauert hat, als ursprünglich von allen Partnern prognostiziert. Die optimale Kreisprozessauslegung mit einem innovativem Arbeitsmedium, abgestimmt auf die Turbine und das Temperaturband, sowie das Detail Engineering wurden erfolgreich von Fraunhofer UMSICHT zusammen mit der FRINTEC GmbH und uns komplett abgeschlossen. Damit ist die längste und risikoreichste Phase erfolgreich abgeschlossen.
Die weitere Timeline ist jetzt wesentlich besser abschätzbar und umfasst den Aufbau des Demonstrators sowie die Testphase am KIT-ITES. Die Gesamtdauer für diesen letzten wichtigen Schritt vor Installationen bei Pilotkunden und der Markteinführung beträgt inklusive Lieferzeiten der Anlagenteile etwa sechs Monate. Der genau Zeitplan ist im bereits unterzeichneten Vertrag mit dem KIT festgelegt ebenso wie die Arbeitsinhalte für den Aufbau der Demo-Anlage und die Testphase.

Die termingerechte Einhaltung der Ziele und damit Auslösung der Bestellung der einzelnen Komponenten für die Demontrationsanlage hängt insbesondere von der rechtzeitigen Bereitstellung weiterer Finanzmittel im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde ab.
Was, wenn das Kapital von 500.000 € nicht reicht?
Die voraussichtlichen Kosten für die Installation des Demonstrators am KIT basieren auf Verträgen mit FRINTEC und dem KIT-ITES sowie auf Angeboten und Anfragen für zentrale Komponenten wie Turbine, Wärmetauscher, Kondensator, Arbeitsmedium, Pumpe, der ausgewählten EMSR und dem Schaltschrankbau. Zudem sind unsere eigenen Betriebskosten für diesen Zeitraum beinhaltet und zusätzlich eine Kapitalreserve. Daher besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der kalkulierte Kostenrahmen eingehalten wird. Dies hängt jedoch weiterhin von der termingerechten Umsetzung der Projektziele und dem Erfolg der aktuellen Finanzierungsrunde ab.
Was ist, wenn die Technologie gar nicht funktioniert?
Das kann so gut wie ausgeschlossen werden, da unser F&E-Auftragsforschungs-Partner Fraunhofer UMSICHT über große Erfahrung mit Energiesystemen und speziell mit ORC-Anlagen verfügt. Beispielsweise hat Fraunhofer UMSICHT die Entwicklung einer ORC-Anlage für den Kunden Dürr (Lackieranlagen) aus Baden-Württemberg erfolgreich begleitet und umgesetzt. Auch unsere weiteren Partner wie FRINTEC und wichtige Komponentenlieferanten wie DEPRAG (Turbine), Chemours (fluid) und weitere Hersteller von Komponenten für die PowerQube ORC-Anlage sind namhafte, international aufgestellte Unternehmen mit erstklassigem Know-how in ihrem Segment. Im abgeschlossenen Basic Engineering wurde die Auslegung der Anlage anhand von Simulationen und der großen Erfahrung von Fraunhofer durchgeführt.
Im aktuell geplanten Aufbau und Testlauf des seriennahen Demonstrators kommen alle später verwendeten Komponenten zum Einsatz. Der Testlauf wird am KIT-ITES durchgeführt, das auf seinem Testgelände bereits erfolgreich eine ORC-Anlage im Bereich Geothermie aufgebaut und getestet hat und somit über umfangreiche Expertise verfügt. Darüber hinaus besteht aufgrund vorheriger Projekte eine enge und tiefgehende Zusammenarbeit mit DEPRAG und der FRINTEC GmbH.
Wie wollt ihr eure Produktion aufbauen?
Für die 0-Serie ab 2027 ist eine Auftragsfertigung bei einem metallverarbeitenden Betrieb/Maschinenbauer geplant, der auch Kleinserien montiert. Es geht hier vor allem um die fachmännische Montage des PowerQubes bestehend aus Turbine, Pumpe, Schaltschrank, Armaturen und Verrohrung auf einem Montagerahmen eingebettet in ein Industriegehäuse. Ab der Serie 1 und bei größeren Stückzahlen wird SOOMIQ evaluieren, mit welchem Partner eine längerfristige Zusammenarbeit für die Montage von PowerQubes aber auch darüber hinaus sinnvoll ist und in welcher gesellschaftsrechtlichen Konstellation dies umsetzbar ist und für SOOMIQ Sinn macht. Aspekte wie Fertigungstiefe, welche Komponenten der Gesamtanlage von solch einem Partner selbst oder in Zusammenarbeit mit SOOMIQ produziert werden können, eigene Kundensegmente und Vertriebspower und Service-Kapazitäten spielen hier neben der Aussicht auf Preissenkungen des Systems eine Rolle. In der Finanzplanung von SOOMIQ ist ebenfalls enthalten, dass mit zunehmenden Stückzahlen auch vermehrt eigene Komponenten selbst oder in Kooperation mit erfahrenen Partnern produziert werden, um die Wertschöpfung für SOOMIQ zu erhöhen und eine weitere Preisreduktion der Anlage zu ermöglichen. Hierfür sind entsprechende Investitionen für Anlagen- und Fertigungsmaschinen im Finanzplan berücksichtigt. Alternativ gibt es beispielsweise bereits Interesse von Herstellern von Wärmebehandlungsanlagen, Komponenten der PowerQube, z. B. den Schaltschrank oder andere Bauteile wie Gehäuse oder Behälter zu fertigen und das PowerQube System ihren Neukunden als „bundled solution“ und vor allem den vielen Bestandskunden mit Altanlagen als nachrüstbare Energieeffizienzlösung mit anzubieten und ebenfalls die Integration und den Service zu übernehmen. Zusammengefasst geht es also weniger um den kapitalintensiven Aufbau einer eigenen Produktion, sondern eher darum, geeignete Partner für eine Serien-Montage des Systems zu gewinnen und zusätzlich eigenentwickelte Komponenten und Lösungen zu entwickeln, die die eigene Wertschöpfung von SOOMIQ erhöhen.
Alleinstellungsmerkmale bieten keine Alleinstellung. Warum wird das nicht einfach von einem etablierten kapitalstarken Wettbewerber kopiert?
Mit viel Geld ist vieles möglich, aber nicht alles. Die Auslegung des optimalen Kreisprozesses und der Komponenten auf ein bestimmtes Abgas-Temperaturband entlang unseres Entwicklungsziels einer kleinen und leichten ORC-Anlage im 20 kW-Bereich ist komplex und zeitintensiv. Das ist ein Grund, warum sich bisher nur sehr wenige Unternehmen, meist ebenfalls Startups und Ausgründungen aus Universitäten, an das Thema kleine ORC-Anlagen im Niedertemperaturbereich herangewagt haben. In der Darstellung des Wettbewerbsvergleichs sind die wesentlichsten Unterschiede und Vorteile des PowerQube-Systems gegenüber anderen Herstellern dargestellt. Die interessierten Kunden, die uns kontaktiert haben oder mit denen wir Kontakt aufgenommen haben, kennen alle Anbieter von kleinen ORC-Systemen für gasförmige Abwärme im Niedertemperaturbereich oder sind mit diesen bereits in Kontakt gewesen. Einige unserer Mitbewerber waren auch vor Ort bei diesen Unternehmen, wie sie uns berichtet haben. Niemand von diesen konnte aber hinsichtlich kompakten Abmessungen, einfache Integration und Preis überzeugen, weshalb Unternehmen mit uns bis heute Kontakt aufnehmen und uns für eine erste Evaluierung in Ihre Betrieben einladen. Die jetzige Basis an interessierten Kunden für mehr als 100 PowerQube-Systeme kann rasch weiter ausgebaut werden. Entscheidend ist, dass die Demo-Anlage nun schnell aufgebaut und bei den Pilotkunden zum Testeinsatz kommt. Time-to-Market ist also entscheidend und bietet Schutz vor eventuellen Neuentwicklungen in unserem Segment von kapitalstärkeren Mitbewerbern oder neuen Playern.
Wenn immer mehr alternative Energien zum Einsatz kommen, gibt es dann noch genug Abwärme?
SOOMIQ beschäftigt sich seit längerem intensiv mit dem Thema Transformation der Industrie und hat über die DENEFF – Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz – auch Beiträge im Zusammenhang mit dem neuen Energieeffizienzgesetz und der darin enthaltenenen Abwärmenutzungspflicht für Unternehmen geliefert. Zahlreiche Veröffentlichungen kommen zu dem Ergebnis, dass sehr große Mengen erneuerbarer Energien erforderlich sind, um bis 2045 vollständig klimaneutral zu produzieren. Der Strombedarf der Industrie wird sich bis dahin verdoppeln. Bei heimischer Produktion von Methanol und grünem Wasserstoff ist sogar mit einem 6-mal so hohen Strombedarf wie heute zu rechnen. Strom ist also ein gefragtes Gut und wenn ein Unternehmen Strom aus ungenutzter Abwärme selbst erzeugen kann, umso besser.
Entsteht mit der Transformation von erdgasbetriebenen Schmelzwannen und Papiermaschinen hin zu hybriden oder mit Wasserstoff betriebenen Anlagen keine oder weniger Abwärme?
Die Transformation zu elektrisch oder mit Wasserstoff betriebenen Schmelzwannen oder Öfen, die um das Jahr 2050 herum abgeschlossen sein soll, wird an der vorhandenen Abwärme nichts ändern. Schon jetzt werden bei einem Elektroschmelzofen in der Stahlindustrie nur 50 % der Energiezufuhr für die Herstellung genutzt, die andere Hälfte sind Abgase und sonstige Energieverluste, die verloren gehen. Abwärme und Abgase fallen also nach wie vor an, unabhängig davon, ob diese aus einem mit fossilen Energieträgern befeuerten Ofen oder Kessel stammen oder einem mit Strom betriebenen.
Anstelle Abwärme zu verstromen, können Unternehmen doch Strom auch über erneuerbare Energien wie Wind oder PV gewinnen. Warum ist die Lösung von SOOMIQ trotzdem attraktiv?
Dass große Energiebedarfe, wie sie häufig in der Industrie benötigt werden, oft nur teilweise oder manchmal überhaupt nicht über erneuerbare Energie gedeckt werden können, zeigt sich häufig, vor allem in der Winter-Jahreshälfte, wo es oft so genannte Dunkelflauten über einen längeren Zeitraum gibt und keine Netzeinspeisung erfolgt. Im Gegensatz dazu, fällt Abwärme immer dann an, wenn produziert wird. Und wenn produziert wird, wird Energie und Strom benötigt. Diese anfallande Abwärme kann also sofort während der Produktion wieder in Strom umgewandelt und im Betrieb genutzt werden.
Die Kombination mit thermischen Energiespeichern (TES) ist eine weitere interessante Möglichkeit für die Kooperation von SOOMIQ mit solchen Herstellern und bietet Kunden mit diskontinuierlichen Produktionsprozessen eine hervorragende Möglichkeit, gewonnene Energie z. B. aus einer Dach-PV oder Freiland-Photovoltaik-Anlage zwischenzuspeichern und diese Energie dann mit dem PowerQube-System zu verstromen, was den Betrieb der PowerQube noch effizienter macht.

Wie habt ihr euch bisher finanziert?
SOOMIQ hat bisher zwei digitale Finanzierungsrunden über FunderNation durchgeführt und weitere Mittel über Wandel- und Gesellschafterdarlehen erhalten. Wandeldarlehen wurden im Jahr 2025 in 10 % Gesellschaftsanteile gewandelt.
Ist SOOMIQ INVEST-förderfähig?
Ja, SOOMIQ als innovatives Unternehmen hat erneut Anfang März 2026 einen positiven Bescheid vom BAFA für die Förderfähigkeit erhalten. Der INVEST-Zuschuss für SOOMIQ ist somit bis zum 05.03.2027 gültig.


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